Betreiber
DRF Luftrettung
Christoph 60
DRF Luftrettung
Von Sonnenaufgang (frühestens 7.00 Uhr) bis Sonnenuntergang
778 Einsätze
DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige GmbH
Station Suhl
Klinikum Suhl
Albert-Schweitzer-Straße 2
98527 Suhl
Fax +49 3681 303912
E-Mail: station.suhl@drf-luftrettung.de
Notfallorte im Umkreis von 60 Kilometern kann der Suhler Hubschrauber der DRF Luftrettung in maximal 15 Flugminuten erreichen.
Für Notfälle: Integrierte Leitstelle Suhl
Für Intensivtransporte: Zentrale Rettungsleitstelle Jena
H135
Die hochmoderne H135 ist mit einem Glascockpit ausgerüstet, in dem die Piloten alle wichtigen Flugdaten auf großen Bildschirmen angezeigt bekommen. Zusammen mit dem Vier-Achsen-Autopiloten, einer verbesserten satellitengestützten Navigation und einem Anti-Kollisions-System stellt dies eine erhebliche Entlastung für die Piloten dar.
Analyse der Blutwerte für therapeutisch-taktische Entscheidungen
Das Blutgasanalysegerät epoc® von Siemens Healthineers ermöglicht es den Luftrettern, mit einer einfachen Blutprobe direkt vor Ort, relevante Informationen zu bestimmten Blutwerten des Patienten zu erhalten. Damit ergeben sich für die medizinischen Besatzungen der DRF Luftrettung wichtige Aspekte bei der Einschätzung des Zustands eines Patienten, für seine Behandlung und die Unterbringung in einer für den Patienten geeigneten Zielklinik.
Beispiele für messbare Werte
Beispielhafte Einsatzszenarien
Insbesondere bei Patienten mit einem Herz-Kreislaufstillstand tragen die Informationen aus der Blutgasanalyse zu einer erfolgreichen Wiederbelebung bei: Die Luftretter können so die Ursache für den Herzstillstand schneller eingrenzen und eine entsprechende Behandlung einleiten. Aber auch Patienten mit schweren Blutungen, wie beispielsweise bei inneren Verletzungen, profitieren vom Einsatz eines solchen Geräts, da die Ergebnisse eine zielgerichtete Gabe von Infusionen und gegebenenfalls Blutprodukten ermöglichen.
Herzdruckmassage während der Reanimation mit Corpuls CPR und Lucas
Vorteile
Wenn das Herz plötzlich aufhört zu schlagen, sind effektive und kontinuierliche Thoraxkompressionen erforderlich, um den Blutkreislauf so lange aufrechtzuerhalten, bis die Herzfunktion des Patienten wiederhergestellt ist.
Durch die Verwendung von Reanimationsgeräten wie dem Corpuls CPR oder dem Lucas wird die Qualität der Herz-Lungen-Wiederbelebung standardisiert und Unterbrechungen der Kompressionen werden minimiert. So kann während des gesamten Transports die Herz-Druck-Massage aufrechterhalten werden, z.B. auf dem Weg in den Hubschrauber, während des Fluges oder bei der Übergabe in der Zielklinik. Ein enormer Vorteil, der die Überlebens- und Genesungschancen erhöht.
Schnelle und sichere endotracheale Intubation, Bild- und Videoaufnahmen möglich.
Vorteile
Wenn Sekunden entscheiden: Mit dem Videolaryngoskop können die Rettungskräfte den Zugang zu den Atemwegen schnell und zuverlässig sicherstellen und den Patienten möglichst schonend intubieren.
Zum Einsatz kommen Standard-Macintosh- und Miller-Spatel, mit denen auch eine direkte Laryngoskopie möglich ist. Zusätzlich sind hyperangulierte Spatel für schwer zugängliche Atemwege verfügbar.
Selbst bei hellem Tageslicht bieten unsere Videolaryngoskope ein kontrastreiches Bild und verfügen zudem über die Möglichkeit Bilder und Videos aufzunehmen.
Mit Hilfe von mobilen Ultraschallgeräten, sogenannten Sonographie-Geräten, können Notärzte und Notfallsanitäter im Einsatzgeschehen rasch die richtigen therapeutisch-taktischen Entscheidungen treffen über:
Das Konzept der DRF Luftrettung – Ultraschalldiagnostik zum Notfallpatienten zu bringen – erweitert die diagnostischen Möglichkeiten enorm. Bei Bedarf kann das Sonographie-Gerät insbesondere für folgende Untersuchungen angewendet werden:
Mit seinen zwei unterschiedlich geformten Schallköpfen in einer Sonde unterstützt das Gerät aber auch bei zahlreichen weiteren Ultraschallverfahren in verschiedensten Einsatzsituationen:
Beispielhaftes Einsatzszenario
Nach einem schweren Verkehrsunfall kann bei einem Patienten der Verdacht auf innere Blutungen, die lebensgefährlich sind, mit einem mobilen Sonographie-Gerät bereits am Unfallort zuverlässig geklärt werden. Die Informationen über den Zustand des Verletzten kann die Besatzung noch am Einsatzort direkt den Ärzten im Schockraum der Zielklinik für eine optimale Vorbereitung weitergeben.
Vorteile
Kein Patient, keine Einsatzsituation gleicht der anderen. Aber jedem Patienten möchten wir die für ihn optimale Beatmung bieten – angepasst auf die individuelle, gesundheitliche Situation.
Der Oxylog® 3000 plus bietet Hochleistungsbeatmung mit Funktionen wie AutoFlow, integrierter Kapnographie und nicht-invasiver Beatmung. Es hilft uns beim sicheren Transport unserer Patienten und gibt Aufschluss über die korrekte Lage des Endotrachealtubus und die Effektivität der Beatmung.
Christoph 60 ist mit allen medizintechnischen Geräten ausgestattet, die für eine optimale Patientenbetreuung am Einsatzort und während des Flugs notwendig sind. Dazu zählt auch ein mobiles Sonographiegerät. Das Ultraschallgerät kommt bei Bedarf am Einsatzort zur Anwendung. Damit können innere Blutungen vor Ort schnell erkannt werden. Die Besatzung kann beispielsweise noch vor Ort entscheiden, in welcher Klinik der Patient optimal weiter behandelt werden kann.
Vom 1. Mai bis zum 31. Dezember 1993 betreute die Firma HeliFlight die Station in Suhl. Zum Einsatz kam ein Hubschrauber des Typs R 22. Am 1. Januar 1994 wurde der Hubschrauberbetrieb von der DRF Luftrettung übernommen. Seitdem war ein Hubschrauber des Typs BO 105 im Einsatz, 2004 wurde auf eine EC135 umgestellt. Im April 2024 erfolgte die Umstellung auf einen Hubschrauber des Typs H135.